Führung zum Thema „Ausgrenzung und Verfolgung im Nationalsozialismus“

Am Freitag, den 28. November, tauchte das Seminar „Die Welt der Geheimdienste“ tief in die dunkle Geschichte der deutschen Überwachung ein. Ziel der Exkursion war das NS-Dokumentationszentrum in München.

Unter der fachkundigen Leitung unseres hervorragenden Guides Christof Zahner erlebten die Teilnehmer eine intensive, 120-minütige Führung zum Thema „Ausgrenzung und Verfolgung im Nationalsozialismus“. Dabei ging es nicht nur um die historische Einordnung der NS-Ideologie, sondern vor allem um die Mechanismen der sogenannten „Ausgrenzungsgesellschaft“ unter dem Hakenkreuz.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Verknüpfung zum aktuellen Seminarthema. Christof Zahner schlug gekonnt die Brücke zwischen der NS-Diktatur und der Welt der Nachrichtendienste. Es wurde deutlich, dass die NS-Zeit ein erschreckendes Paradebeispiel für einen totalen Überwachungsstaat darstellt, in dem die Regierung die Bevölkerung mit einer Fülle von Maßnahmen wie mit einem riesigen „orwellschen“ Auge beobachtete. Diese lückenlose Kontrolle diente nicht nur der Informationsbeschaffung, sondern zielte primär darauf ab, die Bürger systematisch einzuschüchtern und jeglichen Widerstand im Keim zu ersticken.

Wir danken dem NS-Dokumentationszentrum und Herrn Zahner für diesen packenden und lehrreichen Vormittag!