
Eine inklusive Schule


Musik: „Jingle Bells 7“ – Kevin MacLeod (CC BY 4.0) incompetech.com
Am Freitag, den 28. November, tauchte das Seminar „Die Welt der Geheimdienste“ tief in die dunkle Geschichte der deutschen Überwachung ein. Ziel der Exkursion war das NS-Dokumentationszentrum in München.
Unter der fachkundigen Leitung unseres hervorragenden Guides Christof Zahner erlebten die Teilnehmer eine intensive, 120-minütige Führung zum Thema „Ausgrenzung und Verfolgung im Nationalsozialismus“. Dabei ging es nicht nur um die historische Einordnung der NS-Ideologie, sondern vor allem um die Mechanismen der sogenannten „Ausgrenzungsgesellschaft“ unter dem Hakenkreuz.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Verknüpfung zum aktuellen Seminarthema. Christof Zahner schlug gekonnt die Brücke zwischen der NS-Diktatur und der Welt der Nachrichtendienste. Es wurde deutlich, dass die NS-Zeit ein erschreckendes Paradebeispiel für einen totalen Überwachungsstaat darstellt, in dem die Regierung die Bevölkerung mit einer Fülle von Maßnahmen wie mit einem riesigen „orwellschen“ Auge beobachtete. Diese lückenlose Kontrolle diente nicht nur der Informationsbeschaffung, sondern zielte primär darauf ab, die Bürger systematisch einzuschüchtern und jeglichen Widerstand im Keim zu ersticken.
Wir danken dem NS-Dokumentationszentrum und Herrn Zahner für diesen packenden und lehrreichen Vormittag!






Der preisgekrönte Investigativ-Journalist Felix Hutt (u.a. Stern, Spiegel, RTL) sorgte am 8. Oktober für einen spannenden Tag an unserer Schule. Höhepunkt waren eine Lesung und Diskussion in der Aula. Der Münchner las dort aus seinem Spiegel-Bestseller Ein Mann, ein Jahr, kein Alkohol und beantwortete offen und geduldig die zahlreichen Fragen von Moderator Markus Theil und den anwesenden ca. 180 Schülern und Schülerinnen. Die gesamte Schulfamilie bedankt sich nochmals bei Felix Hutt und plant, ihn 2026 erneut einzuladen. Dann vielleicht ja schon zum Thema seines neuen Buches: „Online-Dating“.


Der Merkur hat hier über die Veranstaltung berichtet.
289 Schülerinnen und Schüler haben die schriftlichen Prüfungen zum Fachabitur bzw. Abitur absolviert:

Am 24.2.2025 besuchte Herr Gießler-Fichtner die Fachoberschule Bad Tölz schon zum zweiten Mal, um in seiner Funktion als leitender Psychologe der Fachklinik Gaißach die Klassen F13S, F13TS und F13U zum Thema Depressive Störungen (auch im Kindes- und Jugendalter) zu informieren.
Gerade weil inzwischen ca. 14% der Jugendlichen und ca. 20% der Erwachsenen an Depression erkranken ist es wichtig, Aufklärung und Entstigmatisierung zu leisten und Hoffnung und Hilfsangebote zu vermitteln.
Sowohl im Fach Pädagogik/Psychologie als auch im Fach Gesundheitslehre ist das Thema Depression ein wesentlicher Teil des Lehrplanes. An das Fachwissen, das die Schülerinnen und Schüler aus dem Fachunterricht in Pädagogik/Psychologie und Gesundheitslehre bereits mitbrachten, knüpfte Herr Gießler-Fichtner an, vertiefte dieses und berichtete auf sehr zugewandte und unaufgeregte Art und Weise auch aus seiner langjährigen praktischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die an Depression erkrankt waren. Der Vortrag erstreckte sich thematisch auf Symptome, Ursachen, mögliche Verlaufsformen, verschiedene Erklärungsansätze zur Entstehung und verschiedene Behandlungsmöglichkeiten einer Depression.
Die eineinhalb Stunden anhaltende, konzentrierte Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler spiegelte auch die Bedeutsamkeit dieses Themas für unsere Jugendlichen.
„Wie geht es dir WIRKLICH?“ steht als eine der zentralen Fragen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt – und: „Woran erkennst du, wie es dir wirklich geht?“ Diesen Fokus möchten wir unseren Schülern und Schülerinnen gerne mitgeben und sie dazu ermuntern, sich selbst als Betroffene/r bzw. Angehörige/r oder Freund/in Hilfe zu holen.
Herzlichen Dank an Herrn Gießler-Fiechtner für diese informativen, einprägsamen, auch bewegenden zwei Stunden „gelebte Theorie-Praxis-Verknüpfung“.

